Google Ranking 2018: Was wirklich wichtig ist.

Google Ranking 2018: Was dieses Jahr wirklich wichtig ist

Google Ranking im Jahr 2018. Welche Rankingfaktoren sind wichtig für meine Webseite?

Was sind Rankingfaktoren für ein gutes Google Ranking?

Rankingfaktoren sind die Faktoren, aus denen Google Ihre Platzierung in den Suchmaschinen errechnet. Welche Rankingsignale dieses Jahr besonders wichtig sind erklären wir Ihnen in diesem Artikel. Dann klappt es auch mit dem Google Ranking.

Google Ranking: Rankingsignale bis heute

Jedes Jahr beglückt uns Google mit gleich mehreren neuen Ranking-Signalen für unsere Webseiten, Shops, Landingpages und Co. Wer soll da noch den Überblick behalten?

  • 2014 war es SSL-Verschlüsselung mit HTTPS
  • 2015 wurde Usability auf mobilen Websites groß geschrieben
  • 2016 setzte Google auf Machine Learning und der Rankbrain-Algorithmus war geboren
  • im Jahr 2017 wurde HTTPS wieder stärker gewichtet und
  • jetzt in 2018 sind Ladezeiten auf mobilen oder Responsive Websites das nächste, große Ding.

Rankingsignale 2018:

Aber abgesehen von allen neuen Rankingsignalen ist und bleibt guter, relevanter Content immernoch der Schlüssel zur Top-Platzierung in den Google-Suchergebnissen. Aber mit über einer Milliarde Webseiten im Google-Index, wie erstellt man guten und relevante Inhalte?

Was ich auf jeden Fall weiß ist, dass alle diese Rankingsignale dazu da sind, um eine noch bessere Nutzererfahrung zu gewährleisten (und Ihr Ranking bei Google zu erhöhen):

  • SSL-Verschlüsselung stellt die gesichterte Kommunikation zwischen Nutzer und Webseite sicher.
  • Usability auf mobilen Websites hilft es uns, die gewünschten Inhalte schnell und unkompliziert überall zu erhalten
  • Rankbrain hilft Google auch unbekannte Fragen für uns schnell und treffsicher zu beantworten
  • Optimierte Ladezeiten auf allen Endgeräten sparen Zeit, Nerven und Datenvolumen

Ich weiß, es scheint schier unmöglich mit all diesen alten und neuen Rankingsignalen den Überblick zu behalten und gleichzeitig das Ziel der SEO-Strategie nicht aus den Augen zu verlieren. Die gute Nachricht ist jedoch: Rankingsignale werden sich auch auch weiterhin dem Nutzerverhalten anpassen – und damit können wir arbeiten. Für glückliche Nutzer und ein gutes Google Ranking.

Das heißt nämlich, wir können zumindest erahnen, welche SEO-Trends im Laufe dieses und des nächsten Jahres auf uns zukommen werden: Nämlich solche, die uns zwingen ein noch besseres Nutzererlebnis auf unseren Webseites, Blogs und Shops zu bieten.

Während es natürlich noch mehr Rankingsignale als die bereits erwähnten gibt, sind es allerdings die folgenden 7 Rankingfaktoren die uns dieses Jahr auf die vorderen Plätze der Suchergebnisse katapultieren werden.

Hier sind also die Faktoren, die 2018 wirklich wichtig sind um ein gutes Google Ranking zu erzielen:

1. Veröffentlichen Sie nur hoch-qualitative Inhalte

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Die Zeiten in denen man mit ein paar kurzen News im Blog oder extrem kurzen Texten auf seinen Produkt- und Leistungsseiten in der Suchmaschine punkten konnte sind schon lange vorbei. Trotzdem gibt es immernoch viele Webseitenbetreiber, die genau das versuchen und sich dann wundern, warum man bei Google erst auf Seite 10 auftaucht — wenn überhaupt. Auch im Jahr 2018 (vielleicht noch mehr als zuvor) gilt: Content is king.

Wie Rand Fishkin, der SEO-Papst, immer und immer wieder betont sind Inhalte, die auch die jeweiligen Suchanfragen optimiert sind, weiterhin die beste Taktik für gute Google Rankings.

Die Inhalte auf Ihrer Webseite müssen für den Besucher relevant und wertvoll sein, das heißt schon auf der Webseite eine Kaufentscheidung vorbereiten. Und dafür braucht es relevante und tiefgehende Inhalte. ‘Thin content’, also kurze Inhalte mit sinnentleertem Marketingsprech, schaden eher als das sie helfen. Dafür dürfen wir Googles Panda und Fred Algorithmus-Updates danken. Für sehr viele Websites hieß es da: Google Rankind adé.

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Sogar große Namen wie Apple und eBay bleiben davon nicht verschont. Allzu dünne Inhalte schaden auch großen Marken. Hoch-qualitative Inhalte sind Seiten, die zum verweilen einladen, die Absprungrate verringern und für den Webseitenbenutzer hilfreich sind. Sie beantworten Fragen, lösen ein Problem oder ermöglichen die passende Aktion zum richtigen Zeitpunkt (z.B. eine Buchung vorzunehmen).

Aber Seiten mit hoch-qualitativen Inhalten müssen noch etwas mehr können, als nur gut geschrieben zu sein und eine ausreichende Länge zu haben. Sie müssen auch die folgenden Faktoren beachten, um ganz vorne gelistet zu werden:

Search Intent: Sie müssen schon vorher wissen, was gesucht wird

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Nur wenn Sie schon vorher wissen, was der Webseitenbenutzer mit den gesucten Informationen vorhat, können Sie ihm eine perfekt abgestimmte Landingpage servieren.

Um aber zu verstehen, was Benutzer aus welchem Grund suchen müssen Sie sich eingehend mit Ihrer Web-Analytics Software auseinandersetzen, z.B. mit Google Analytics.

Reports wie Site Search (für was Seitenbesucher die Suchfunktion genutzt haben) oder UserFlow (die Navigationsstrecke der Benutzer durch die Webseite) geben Ihnen gute Anhaltspunkte, was wirklich von Interesse ist. Ebenso können Sie den Report Suchanalyse in der google Search Console nutzen, um ganz genau zu sehen zu welchen Keywords Ihre Webseite geklickt wird.

Mit diesen Daten bewaffnet können Sie den zweiten, essentiellen Schritt zur optimalen Ausrichtung Ihrer Webseite angehen: Die Keyword-Analyse.

Keyword-Analyse: Sie müssen schon vorher wissen, wieviel gesucht wird

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Sicher, man kann auch ohne eine Keyword-Analyse ranken, aber das ist eher ein Sonderfall. Durch Keywordanalyse der Suchvolumina zu relevanten Keywords oder aber auch von Webseiten Ihrer Mitbewerber können sie sehr genau ermitteln welche Informationen nachgefragt werden.

Allerdings ist es 2018 mit einer traditionellen Keyword-Analyse nicht getan: Diese gibt bestenfalls Hinweise auf attraktive Keywords für Sie und Ihre Webseite.

Im Jahr 2018 müssen Sie einen Schritt weiter gehen. Nehmen Sie die Keyword-Analyse als Basis und identifizieren Sie dabei relevante Themen aus Ihrer Branche oder Ihrer Nische. Diese Themen können Sie —unter einem Dachbegriff— jetzt effektiv mit verschiedenen Unterseiten bespielen.

Nach und nach erarbeiten Sie sich so einen Content-Hub, der sämtliche Ihrer Kernthemen mit hochwertigen Inhalten abdeckt.

Voice Search: Es wird nicht nur im Internet gesucht

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Laut einer Google-Studie nutzen bis zu 72% aller Menschen die Sprachsteuerung auf Ihrem Handy täglich. Und zwar vornehmlich zum Suchen. Es sollte niemanden verwundern, dass sich in der Zeit von Sprachassistenten wie Siri, Alexa und Cortana auch das Suchverhalten nachhaltig ändern wird.

Die gute Nachricht: Die Optimierung auf Voice Search können Sie ähnlich handhaben wie die Optimierung auf den Rankbrain-Algorithmus. Formulieren Sie natürliche Fragen und Antworten auf Ihrer Webseite — natürlich immer als hoch-qualitativer Content. Ein gutes Google Ranking ist also nicht mehr nur in Textform möglich oder gewünscht.

Ich habe für Sie hier einmal ein paar Zahlen und Fakten zu Voice Search zusammengestellt:

  • PageSpeed ist ein entscheidender Faktor für Voice Search. Das durchnittliche Top-Ergebnis für Voice-Search lädt 52% schneller als die zweitplatzierte Seite.
  • HTTPS ist ein Muss, um gute Voice Search Ergebnisse zu erzielen. Top-Ergebnisse sind zu 70,4% HTTPS-gesicherte Seiten.
  • Kurze, knackige Antworten sind bei Voice Search unerlässlich. Die durchschnittliche Antwort ist nur 29 Wörter lang.
  • Auszeichnung mit Schema.org spielen keine statistisch signifkante Rolle bei Voice Search (Bei normalen Google-Suchen allerdings schon).
  • Domain-Autorität ist auch bei Voice Search ein entscheidender Faktor. Das durchschnittliche ahrefs-Ranking der Top-Ergebnisse liegt bei 76,8 Punkten.
  • Social Signals sind auch bei der Sprachsuche ein wichtiges Indiz für guten Inhalt. Das durcschnittliche Top-Ergebnis hat 1.199 Facebok-Shares und 44 Tweets.
  • Einfache Sprache ist weiterhin gefragt. Kurze, konzise Sätze dominieren auch die Sprachsuche.

Die gesamte Studie von backlino gibt es hier [https://backlinko.com/voice-search-seo-study].

Rich Snippets: Nutzen Sie Google-Tools

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Nutzen Sie Rich Snippets mit Schema.org-Auszeichnungen um Ihre Webseiteninhalte prominent in den Suchergebnissen zu präsentieren. Das können zum Beispiel Fotos, Sternebewertungen oder kurze Auszüge sein, die optisch ansprechender als die restlichen Suchergebnisse gestaltet sind. So erhalten Sie nicht nur ein gutes Google Ranking, sondern auch ein optisch ansprechendes.

Rich Snippets erhöhen nicht nur die Klickrate auf die Suchergebnisse (das Auge klickt schließlich mit), sondern verringern auch die Absprungrate auf Ihrer Webseite. Das kommt daher, da Seitenbesucher schon einen kurzen Überblick darüber bekommen, was sich hinter dem Suchergebnis verbirgt.

Wenn die Suchergebnisse eine Tür zu Ihrer Homepage sind, dann sind Rich Snippets ein Blick durch das geöffnete Fenster. Und damit sich dieser Blick lohnt muss der Inhalt stimmen. Behandeln Sie also jede Unterseite so, wie Ihre Startseite — als Aushängeschild.

2. Machen Sie Ihre Webseite Mobile-Friendly

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Erinnern Sie sich noch, als das Mobile Web in den Kinderschuhen steckte und es jeweils zwei Versionen jeder Webseite gab? Eine Desktopseite wo wirklich alles draufstand und eine abgespeckte Mobilseite (m.meinewebseite.de), die immer ziemlich hässlich war?

Im Jahr 2018 sind diese Zeiten endgültig vorbei, also zumindest wenn Sie in den Google-Suchergebnissen ganz nach vorne wollen. Der Trend geht zwat schon seit 2011 hin zum Responsive Design, wird aber ab Juli diesen Jahres endgültig zum Google Rankingfaktor.

Während separate Mobilseiten lange Zeit toleriert wurden, ist es natürlich ein gigantischer Aufwand diese von Unternehmensseite zu pflegen, als auch von Google-Seite separat zu indexieren.

Wenn Sie also noch stolzer Besitzer einer separaten Mobilseite sind, sollten Sie sich dieses Jahr endgültig davon trennen und auf Responsive Design setzen.

3. Nutzen Sie SSL-Verschlüsselung (HTTPS)

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Es ist kein Zufall, dass schon im Jahr 2017, 30% aller Top-Rankings bei Google von SSL-verschlüsselten Websites erzielt wurden. Für den Scumaschinengiganten aus den USA nimmt SSL-Verschlüsselung eine Schlüsselrolle bei der User-Experience ein. Schon 2014 wurde SSL das erste Mal als Rankingsignal im Google-Algorithmus eingeführt, die Bedeutung ist seit dem nur gestiegen.

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Unabhängig davon setzt die DSGVO (Europäische Datenschutzgrundverordnung) das Vorhandensein von SSL-Verschlüsselung auf Websites mit z.B. Kontaktformularen als rechtliche Grundlage voraus. Sonst können Abmahnungen in empfindlicher Höhe drohen. Mehr zur DSGVO gibt es bei den Kollegen von t3n/

Wenn das keine guten Gründe für SSL-Verschlüsselung sind, dann weiß ich es auch nicht 😉

4. Bieten sie eine ausgezeichnete User Experience (UX)

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Eine gute User Experience (UX) ist weit mehr als nur ein Rankingfaktor bei Google: Gute UX hilft Ihnen als Webseitenbetreiber, genauso wie Ihren Besuchern. Wer sich gut zurechtfindet und genau das findet, was er sucht kauft nicht nur gerne sondern kommt auch gerne wieder. Natürlich gibt es Tricks die Conversion-Rate zu erhöhen wie zum Beispiel künstliche Verknappung, allerding ist eine gute Nutzererfahrung noch wesentlich mehr.

Dazu gehört unter anderem, dass unmissverständlich klar ist, was beim Klick auf ein Menü, einen Link oder einen Button passiert. Dazu gehört aber auch, dass Ihre Texte nichts versprechen was Ihre Produkte oder Dienstleistungen nicht einhalten können.

Suchmaschinen wie Google und bing beziehen unter anderem auch Verweildauer auf Ihrer Webseite in das Raning mit ein. Ein gute User Experience zielt auch darauf ab, Ihre Besucher lange genug auf Ihren Seiten zu halten bis diese entweder konvertieren oder weitersurfen. Eine hohe Absprungrate ist meist ein Zeichen für grobe UX-Fehler.

Entscheidend ist auch, dass Informationen klar und logisch geordnet sind, nicht nur auf Unterseiten oder Landingpages, sondern im gesamten Seitengebilde.

Informationsarchitektur

Die Informationsarchitektur Ihrer Seite ist eine der entscheidenden Säulen erfolgreicher Suchmaschinenoptimierung und spiegelt sich direkt in Ihrem Google-Ranking wieder. eine gut durchdachte und einfach zu überschauende Seitenstruktur hilft nicht nur Ihren Nutzern sich besser zurecht zu finden (und die Verweildauer um bis zu 74% zu steigern), sondern auch den suchmaschinencrawlern ihre Seite einfacher und effizienter zu indexieren.

So genannter Cornerstone Content (von Eckpfeiler, oder besser: Grundstein) ist die Grundlage um gute Inhalte richtig für Google zu platzieren, die Kollegen von Chimpify haben das Ganze toll zusammengestellt.

Kurzgesagt: Ihre Webseite sollte so strukturiert sein, dass sich selbst ein Kind darauf zurecht finden kann. Navigation und Unterseiten sollten so aufgebaut sein, dass ein Nutzer maximal 3 bis 4 Klicks benötigt um jede beliebige Unterseite zu erreichen.

Während das auf extrem komplexen Seiten nicht immer ganz so einfach möglich ist, gibt es auch hier Abhilfe: Ein Mega-Menü oder eine Such- und Filterfunktion funktion können die Navigation extrem erleichtern. Machen Sie es Ihren Kunden und Besuchern leicht, genau das zu finden was sie suchen.

Interne Verlinkungen

Interne Verlinkungen sind alles, was eine Ihrer Unterseiten mit einer anderen Unterseite verbindet. Das können Links in Blogposts sein, Call-To-Action Boxen, verwandte Artikel oder auch das allseits beliebte Up- und Cross-Selling in Online-Shops.

Aber haben Sie schonmal daran gedacht, diese internen Verlinkungen stratetisch für Suchmaschinenoptimierung einzusetzen? Mit klug platzierten Links können Sie bestimmten Unterseiten mehr Gewicht geben als anderen.

Sie haben einen langen Blogpost, einen Guide oder ähnliches auf Ihrer Webseite? Verlinken Sie ihre wertvollsten Unterseiten an so vielen Stellen (wo es logisch ist, natürlich) wie möglich. So bekommen Sie nicht nur mehr Durchgangstraffic (klickthroughs) sondern zeigen der Suchmaschine, dass genau diese Unterseite besonders wichtig ist.

5. Optimieren Sie die Ladezeiten Ihrer Webseite (Page Speed)

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Google hat bekannt gegeben, dass Seitenladenzeiten auf Mobilgeräten einer der entscheidenden Rankingfaktoren ab Juli diesen Jahres sein wird.

Aber auch für Webseitenbetreiber ist Page Speed einer der entscheidenden Faktoren, wenn es um Conversions (d.h. Abschlüsse) oder Seitenverweildauer geht. Für den Branchenriesen Amazon beispielsweise bedeutet nur eine Sekunde zusätzlicher Ladezeit einen Verlust von 1.6 Milliarden US-Dollar. Jedes Jahr.

Die britische Zeitung ‘The Telegraph’ hat herausgefunden, dass eine Seitenladezeit von nur vier Sekunden die Besuchszahlen um über 11% Prozent zurückgehen lässt.

Warum sollten gerade sie dieses risiko eingehen? Ich weiß es auch nicht 😉

Es gibt viele Werkzeuge, um die durchschnittliche Seitenladezeit zu ermitteln. Eines davon ist Googles eigenes Tool ‘PageSpeed Insights’ – probieren Sie es aus, Sie werden überrascht sein.

Wenn Ihre wichtigen Unterseiten werte unter der kritischen 80%-Marke erzielen dann sollten Sie sofort handeln. Jeder weitere Tag wird Sie Besucher und somit auch Kunden kosten.

Viele der Verbesserungen können relativ einfach direkt von einem Entwickler durchgeführt werden (oder wissen Sie was “JavaScript minifizieren” bedeutet?).

6. Setzen Sie auf On-Page Optimierungen

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Die Summe Ihrer SEO-Bemühungen ist nur so gut, wie ihr schwächstes Glied: Das bedeutet, dass Bemühungen immer auf den Unterseiten Ihrer Webseite beginnen sollten. Denn dort gibt es viel zu tun: Meta-Daten, Mikrodaten, Interne Verlinkungen, ALT-Tags bei Bildern und viele Baustellen mehr, die Ihnen bei Ihren Bemühungen helfen können.

Meta-Daten: Titel, Meta-Description

Diese Informationen beinhalten den Title-Tag und die Beschreibung, also das was von Ihrer Seite in den Suchmaschinen angezeigt wird. Das Search Egninge Journal berichtete im Dezember letzten Jahres, dass Google die Länge der Auszüge in den SERPs verlängert hätte. Auf Nachfrage teilte Google jedoch mit, dass diese Seitenauszüge gar keine feste Länge hätten. Ups.

Wie dem auch sei, die Titel und Beschreibungen Ihrer Webseite in den SERPs (Suchergebnisseiten) bestimmen maßgeblich, wie wahrscheinlich es ist, dass Ihre Webseite geklickt wird. Optimieren Sie deshlb alle relevanten Titel und Auszüge so, dass suchende genau wissen, was sie auf Ihrer Seite erwartet.

Schema.org: Strukturierte Daten

Strukturierte Daten sind ein weiteres, verborgenes Element Ihrer Webseite, dass Suchmaschinen mehr über die Inhalte der Seite erzählt. Schema.org wurde 2011 gegründet und enthält mittlerweile über 600 verschiende Arten an Meta-Daten, die Sie Ihrer Firmenwebseite hinzufügen können.

Grafik-SEO-Metadaten

Diese so genanntens Schemata helfen Suchmaschinen die wirklich wichtigen Daten Ihrer Webseite (wie z.B, Firmeninformationen, Öffnungszeiten, Bewertungen und vieles mehr) zu erkennen und korrekt zu verarbeiten. Ohne Mikrodaten ist alles am Ende nur Text. Denn diese Schemata sind das, was Google hilft Rich Snippets in den Suchergebnisseiten anzuzeigen.

Erfolgreich durch Mikrodaten

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Rotten Tomatoes konnte durch strategisch platzierte Mikrodaten eine über 25% höhere Klickrate und ein verbessertes Google Ranking erzielen.

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Das Food Network konnte sein Google Ranking erhöhen und seinen Traffic für Seiten mit Rezept-Schemata um über 35% steigern.

Schema.org — so geht’s

Entweder Ihre Webseite (wenn Sie z.B. mit BrainBox erstellt ist) enthält bereits das richtige Schema-Markup, oder Sie können einen der vielen Generatoren verwenden, um Mikrodaten für Ihre Webseiten zu erzeugen. Zum Beispiel den JSON-LD Schema Generator For SEO von Hall Analysis (auf Englisch).

Interne Verlinkungen

Die Informationsarchitektur ist nicht alles, zumindest dann, wenn Sie Ihre wichtigen Seiten nicht untereinander verlinken. Strategisch gut platzierte, interne Verlinkungen können schwächere Seiten heben und inhaltlich starke Seiten noch zusätzlich pushen.

Die internen Verlinkungen einer Seite lassen sich in 5 verschiedene Kategorien aufteilen:

  • Webseitenbesuchern helfen
  • Linkflow managen (das heißt, wo navigieren Besucher hin, wenn sie auf Ihrer Seite sind)
  • Kernthemen (Conerstone-Coontent) abstecken.
  • Canonicals (zum Beispiel Kategorie-Seiten auf eine Landingpage zum gleichen Thema umleiten)
  • Die Indizierung bestimmter Seiten priorisieren

Das bedeutet für Ihre interne Linkstrategie: Konzentrieren Sie sich zuerst auf ihre Benutzer (welche Seiten sind interressant?) und konzentrieren Sie sich erst dann darauf, Traffic auf Ihre wichtigsten Seiten zu lenken.

Eine gut durchdachte, interne Linkstruktur hilt auch bei der Conversion-optimierung, da sie Besucher ganz organisch zu einem Abschluss leitet.

Alt-Tags

Alt-Tags sind ein Faktor für ein gutes Google Ranking, der gerne und oft vergessen wird. Entweder es ist zu viel Arbeit jedes der vielen Bilder adäquat zu beschreiben, oder man weiß nicht um das Potenzial, dass sich hinter gut beschriebenen Bildern verbirgt. Im Code-Beispiel unten sehen Sie einen Alt-Tag:
google-ranking-alt-tags
Diese Alt-Tags sind nicht nur für Menschen mit Sehbehinderungen wichtig, da Sie Bilder auf der Webseite beschreiben, sondern auch für Suchmaschinen. Maschinelle Bilderkennung steckt derzeit noch in den Kinderschuhen, also ist es wichtig den Suchmaschinen-Robotern zu helfen Bilder richtig zu erkennen — hier kommen die Alt-Tags ins Spiel.

Rankingfaktor Alt-Tags

Ordentlich benannte und getaggte bilder helfen Ihnen unter anderem auch in der Google-Bildersuche  zu Ihren Keywords gefunden zu werden. Gerade wenn Sie viel visuellen Content (zum Beispiel Infografiken) auf Ihrer Seite haben ist das eine nicht zu vernachlässigende Quelle von stetigem Traffic die Sie nicht ignorieren sollten.

7. Verdienen Sie sich relevante Backlinks

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Links werden auch dieses und nächstes Jahr einer der wichtigsten Rankingfaktoren für Google sein. Wenn Sie also 2018 und darüber hinaus gut ranken wollen, dürfen Sie Linkbuilding nicht vernachlässigen. Und mit diesen sechs Tipps wird es Ihnen leicht fallen, relevante BAcklinks zu ergattern:

Case-Studies

Case-Studies sind ein guter Weg nicht nur Ihre Fähigkeiten und Dienstleistungen an einem konkreten Beispiel zu präsentieren, sondern auch um relevante Backlinks von Ihren Kunden oder Branchenzeitschriften zu ergattern. So zeigen Sie nicht nur konkrete Resultate Ihrer Arbeit, sondern auch zufriedene Kunden. Und das macht sich nicht nur in Backlinks bemerkbar, sondern auch in einem soliden Google Ranking.

Expertenmeinungen

Stellen Sie zu einem brennenden Thema Ihrer Branche einen Artikel mit (gerne auch verschiedenen) Expertenmeinungen zusamme. Das können Facebook-Posts sein, Tweets oder Zitate aus relevanten Fachartikeln. Die Experten werden sich über die Publicity in Ihrem Blog freuen und gerne darauf verlinken. Vergessen Sie aber nicht, die Experten vorher zu informieren und gegebenenfalls um Erlaubnis zu bitten 😉

Infografiken

Infografiken sind ein tolles Mittel, um schwer verständliche Sachverhalte anschaulich darzustellen. Mit einer guten Infografik überzeugen Sie nicht nur Kunden, sondern schaffen Inhalte die gerne und oft über Social Media geteilt werden, natürlich inklusive Backlink.

Tipp: Machen Sie es Ihren Besuchern einfach die Infografiken zu teilen, indem Sie einen Link bereitstellen oder die Infografik bereits für verscheidene soziale Netzwerke optimieren.

Branchenumfragen

In vielen Branchen ist es bereits üblich, jährliche Umfragen unter Kunden oder Kooperationspartnern durchzuführen. Zum Beispiel ist der Bericht des Content Marketing Institute zu B2B und B2C Marketing ein gern gelesener und häufig verlinkter Vertreter. Und natürlich extrem gut für das Google Ranking.

Kostenlose Inhalte oder Tools

Geiz ist geil, sagte MediaMarkt anfang des Jahrhunderts. Geiz ist aber nicht nur geil, sondern auch ein gutes Mittel um Publicity und Backlinks zu generieren. eBooks, white paper oder kostenlose Tools, die für Ihre zielgruppe insteressant sind, erzeugen nicht nur neue Öffentlichkeit, sondern auch Backlinks und somit Traffic.

Jetzt sind sie am Zug

Welche der 7 Rankingfaktoren für ein erfolgreiches Google Ranking haben Sie bereits gemeistert? Welche Rankingfaktoren bereiten Ihnen Kopfzerbrechen? Wie könnne wir Ihnen bei Ihrem Google Ranking helfen? Schreiben Sie uns und wir helfen Ihnen gerne weiter.